Aufbruch
26. August 2010 sandratschanz
Viel zu lange warte ich schon, verweile schweigend im falschen Glanz meiner Hoffnung. Unmut breitet sich aus, verstrickt mich in ein Netz aus Trübsinnigkeit. Gedankenlos tauche ich ein, in diesen Ozean der Gefühle, lasse mich treiben vom Schmerz meines zerbrochenen Herzens. Doch tief in meiner Seele ruht die Gewissheit, dass es Zeit ist aufzubrechen. Um aus den Trümmern einer sterbenden Welt, ein neues Königreich zu erschaffen. Mein Selbst schreit nach [» weiterlesen]
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Der Palast der Träume
31. Juli 2010 sandratschanz
Eine Treppe aus Mondlicht, führt den Sternen entgegen. Säulen mit dem Universum verschmolzen, erstrahlen wie Leuchtfeuer in einer dunklen Nacht. Türme aus Kristall, Jade und Elfenbein, steigen wie Könige aus der Fantasie empor. Verwunschene Gärten, zauberhafte Wesen, Schatzkammern voller Geheimnisse. Schlafende Wunder, die nur darauf warten vom Traum berührt zu werden. Die Luft tanzt im glitzernden Feenstaub, himmlische Quellen ergießen sich wie Wasserfälle. In seiner Mitte das kostbare Herz des [» weiterlesen]
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Suchende Seelen
30. Juni 2010 sandratschanz
Suchende Seelen kreuzen meinen Weg, suchende Seelen wie ich. Manche haben eine lange Reise hinter sich, andere machen gerade jetzt den ersten Schritt. Seelen von tiefen Narben gezeichnet, des Lebens überdrüssig. Seelen von grenzenloser Kraft, deren Flamme selbst im stärksten Sturm niemals erlischt. Seelen die still in der Verborgenheit warten, bis sie ihre Schönheit der Welt preisgeben. Seelen die träumen, versunken in einem Meer aus Möglichkeiten. Sie alle kämpfen sich [» weiterlesen]
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Warum schreibe ich?
21. März 2010 sandratschanz
Warum schreibe ich? Woher kommt dieser Drang zu schreiben? Diese tiefe Sehnsucht, die mich auch dann voll und ganz in Besitz nimmt, wenn die Worte nicht zu mir finden. Doch auch diese quälende Stille der Worte, braucht ihren Raum, hat ihre Berechtigung, den manchmal kann erst aus dieser Stille etwas Neues geboren werden. Ich schreibe weil es mich erfüllt, ja sicher tut es das, doch auch ein Waldspaziergang erfüllt mich. [» weiterlesen]
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Das kostbare Gut
15. März 2010 sandratschanz
Sie ist es, die dem Unfassbaren Worte gibt, die erschafft, ohne zu zerstören. Sie ist es, die mich in die Tiefen der Hölle hinabsteigen lässt, um dort den Himmel zu suchen. Sie ist es, die leblose Gegenstände zu Kunstwerken erweckt, die verwandelt, ohne sich selbst jemals zu verändern. Sie ist es, die den Sternen ihre Träume erzählt, die vergessene Geschichten, in die Herzen legt, damit ihre Magie die Ewigkeit erleuchtet. [» weiterlesen]
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Herzenswünsche
3. Januar 2010 sandratschanz
Getragen von unsichtbaren Flügeln, erhebe ich mich, in unbekannte Welten. Wo Träume nicht nur Träume sind, sondern ein Teil werden des großen Flusses der Ewigkeit. Dort wo Wünsche ihren Platz finden, sich entfalten einer Blume gleich. Aus der zarten Blüte, wird ein Geschöpf der Schönheit und Freude. Auch unsere Wünsche sind Geschöpfe, lebendige Gedanken, mit der wir unsere Welt gestalten. Dies alles erkenne ich in diesem verwunschen Reich, das mein [» weiterlesen]
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Fernes Land
1. November 2009 sandratschanz
Der Ruf eines fernen Landes, erklingt in meinem Herzen wie eine Melodie. Sehnsucht erwacht, Träume entfalten sich, in den Bildern die meine Seele mahlt. Fernes Land, wie gerne würde ich deinem Ruf folgen, mich von deiner Schönheit und Anmut verführen lassen. Sorglos untergehen im Ozean deiner Fülle, mich aufschwingen zu den Gipfeln deiner Weisheit. Fernes Land, wo die Sterne in jedem Herzen erstrahlen, in deinem Mondlicht will ich tanzen, in [» weiterlesen]
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Der verlorene Poet
26. Oktober 2009 sandratschanz
Er war geübt in der Kunst des Schreibens, ein Poet, der es liebte mit Worten unbekannte Reiche zu erschaffen. Seit Tagen durchforschte er seine Gedanken, auf der Suche nach dem Stern der seinen Geist erleuchten sollte. Die perfekte Geschichte wollte er schreiben, eine Geschichte die so einzigartig ist, so brilliant das sie die Welt in staunen versetzt. Doch keiner seiner Gedanken war strahlend genug, die Verzweiflung verdichtete sich zu einem [» weiterlesen]
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Der Tempel meiner Gedanken
5. Oktober 2009 sandratschanz
Mein Selbst scheint verloren, in dieser endlosen Leere die mich umgibt. Das Licht des Traums ist erloschen, das Herz zerbrochen in der Dunkelheit. Meine Seele gezeichnet vom Sturm der Gezeiten, sucht Zuflucht, im Tempel meiner Gedanken. Doch kein Gedanke vermag mein Selbst zu berühren, kein Gedanke lässt den Tempel erstrahlen. Ich sammle die Bruchstücke meines Lebens auf, um sie von neuem zusammen zufügen. Die Schatten werden wieder verschwinden, wie dunkle [» weiterlesen]
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